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17.03.2012, 14:17
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#501
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Meister des Königs
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Agroman (Nh/Donnerbogen)
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Agroman bekam gar nicht mehr mit, was um ihn herum geschah, er starrte nur noch fanatisch mit verkniffenem Gesicht auf die Anzeige am Pfeil.
3400... 3620... 3890... 4010...
Die Energie stieg nun dank dem Mitwirken so vieler Magier sehr schnell, aber in unregelmäßigen Schritten, je nach Schwankungen des Energieflusses, abhängig davon, welcher Magier gerade am meisten arkane Macht kanalisierte.
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Wutto von Driftmarck ärgerte sich schwer über den unnötigen Verlust eines seiner Männer. Es hätte nicht so weit kommen müssen, wenn der junge Kerl nocht so leichtsinnig gedacht hätte, seinen Anführer beschützen zu müssen, obwohl dieser alles unter Kontrolle hatte.
Der junge Soldat war einer von Johns engeren Vertrauten gewesen, eventuell würde Driftmarck später mal ein ernstes Wörtchen mit seinem Adjutanten über die Disziplin der Männer reden müssen - wenn sie den Kampf denn überlebten.
Doch jetzt war nicht die Zeit, um über soetwas zu sinnieren - es galt, die Kampfmoral aufrecht zu erhalten.
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17.03.2012, 17:04
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#502
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Meister
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Cloatro Ig'Tokl
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Nirnam hatte vor Shakur alle Muskeln angespannt, ließ sich in die Magie die ihn hochschleuderte fallen und gab einen schmerzverzerrten Schrei von sich als ihn die Windmagie traf.
Sowie die Windmagie ihn hinauf fegte, so fegte sie auch jegliche Gedanken aus seinem Kopf und ihm wurde Schwarz vor Augen. Ein oder zwei Rippen hatten sich mit nem Knacken bemerkbar gemacht, die zum Glück aber nicht in die Lunge gedrückt wurden, ihm das Atmen aber dennoch gehörig erschwerten.
Sein Katana fest im Griff flog er in richtung Greifen, wobei er sich leicht drehte, sodass er ein Blick, der langsahm wieder klarer wurde, von oben auf den Champion werfen konnte. Benommen und mit verschwommener Sicht musste er feststellen, dass der Mörserbeschuss noch im gange war.
Der junge Kämpfer fiel ungebremst auf den Greifen hinunter, als ein erneuter Windstoß sein Fall gehörig abbremste und er nurnoch leicht aufklatschte und aufstöhnte.
Der Drachenchamp trug nicht gerade dazu bei, einen festen stand zu kriegen.
Nur langsam schaffte er es sich aufzuraffen und stemmte sich auf sein Schwert, welches mit der spitze ins eis gerammt war. Nun sah er auch die Picke die in einem kleinem Krater festhing. Ein Seil hing auch daran und führte nach unten zu der linken Frontseite.
Der Asura an dem Mörser hatte ein unglaubliches Geschick Nirnam, auf dem Rücken des Kolosses gerade soweit zu verfehlen, dass er nicht mehr abbekahm als eine kleine Druckwelle und ein bisschen Rauch, sowie kleine Eissplitterregen.
Geschafft und keuchend schleppte er sich zu dem Seil und zog daran um zu gucken, ob nicht gerade jemand versuchte, dort hoch zu Klettern.
Aber nein, da war niemand am anderem Ende, also suchte er sich kleine Handgroße eisbrocken, die er nach unten schmiss und gleichzeitig noch am Seil zupfte, um sich Bemerkbar zu machen.
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17.03.2012, 17:32
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#503
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Meister des Königs
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Agroman (Nh/Donnerbogen)
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Agroman warf Shakur einen vorwurfsvollen Blick zu.
"Musst du den Leichtsinn dieses Jungspunds auch noch unterstützen?", brüllte er über den Lärm des Kampfes und der rauschenden Energieströme hinweg. "Er wird sich doch nur selbst umbringen!"
Während der nornische Kriegslangbogengroßmeister den magischen Pfeil weiterhin umklammert hielt, schrie er zu Makk hinüber: "Schnell, stellt das Mörserfeuer ein, Sprengmeister! Wir dürfen nicht riskieren, ihn dort oben zu treffen! Ne-emsis, ihr könnt frontal mit eurem Laser weiter machen, wenn das Gerät entsprechend eingestellt ist!"
Agroman hatte gerade wie von selbst die Koordination der hinten verbliebenen Missionsteilnehmer übernommen, da Driftmarck ja weit entfernt unten bei den Nahkämpfern war.
Er bemerkte auf einmal, dass er gerade Befehle rausdrosch, als sei er ein Kommandant oder eine allgemeine Autoritätsperson. das war doch eigentlich gar nicht das, was man von seiner eigenbrötlerischen, prahlerischen und verträumten Art kannte?
Auch seine Stimme erschien ihm zu sein anders.... irgendwie noch viel tiefer und fester als sonst, und so eltsam widerhallend und deutlich vernehmbar, ob er nun brüllte oder nicht.
Er fühlte sich... anders. Mächtiger, mystischer, wissender.... aber auch begieriger. Er sah auf siene Hände hinab. Er.... leuchtete. Ein durchdringender, gelber Schimmer ging von ihm aus, er strahlte die durch den Pfeil auf ihn übergehende arkane Macht nach außen hin ab. Es kam ihm vor, als könne er Berge bewegen, so gestärkt fühlte er sich, obwohl es ihm auch vorher schon gut gegangen war.
Langsam wanderte sein Blick zur Messunganzeige am Zerstörerkern-Pfeil.
Sei hatte die 5000er-Marke überschritten. 5010... 5150... 5310... sie stieg unaufhaltsam. Und Agroman wollte, dass sie weiter anstieg, um jeden Preis.
Der Nornbogenschütze grinste. Er war der legendäre Kriegslangbogengroßmeister Agroman Donnerbogen, Nh der Vierte, und er war stolz auf seine Schützenkünste, doch nun fühlte er sich noch viel... besser, überlegener und erhabener als zuvor. Seine schulterlangen Haare wehten im Wind, sein Bart zuckte seltsam vor winzigen Entladungen von Magie, während er immer irrer zu grinsen begann, immer mehr Gefallen an der arkanen Macht fand... ja, ja, JA, er würde siegen, der Greif war ein nichtiges Tier, er würde das Biest hinfort fegen, ja selbst Jormag persönlich würde er niederschießen! Diese innerliche Gewissheit haftete ihm auf einmal wie selbstverständlich an, und er merkte gar nicht mehr so richtig, wie die zu große arkane Energie langsam seinen Verstand vergiftete, und auch um ihn herum fiel es zunächst Niemandem auf, bis auf das intensive Leuchten.
Und so ging es immer weiter, er spürte immer mehr Magie in sich kribbeln, in seinen Armen, seiner Brust, seinem Kopf...
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17.03.2012, 21:02
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#504
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Berühmter Meister
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Guildwars
Aleksander Suburb
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Waldläufer
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Er war sich nicht sicher, ob der Alkohol in dem merkwürdigen Getränk ausreichen würde und ob dieser überhaupt ungebunden vorhanden sein würde. Er kippte den Alkohol und das Mus aus seinem Mörser in eine Flasche an seinem Gürtel, welche er für Gifte bereithielt. Abschließend wurde sein Dolch hineingetunkt. Mit der Hand umgriff der Waldläufer das Fläschchen und spürte wie die exoterme Reaktion wütete. Es wurde nicht kochend heiß, so wie es die Rezeptur versprach. Aber mit dieser geringen Menge Alkohol war es wohl das beste Resultat, welches zu erzielen war.
Aleksander riss sich einen Fetzen aus seiner Kleidung und wickelte diese nochmals um den Griff seines Dolches. Er wusste nicht wie heiß der Dolch noch werden würde, doch er würde kein Risiko eingehen. Mit Kraft rammte er den Dolch in das Bein der Eiskreatur. Tatsächlich schmolz der Dolch schnell hinein und doch langsam genug, um sich am eingedrungenen Dolch hochziehen zu können.
Er ergriff das Seil und führte den Dolch in eine höhere Position. Doch irgendwas zupfte an dem Seil. Würde sich die Spitzhacke gerade lösen oder war diese an Gliedmaßen des Greifen befestigt, welche er nun frei bewegen konnte? Es war ihm egal, er zog sich schnell empor und ergriff das Seil erneut. Stück für Stück kämpfte er sich weiter vor und achtete darauf, den Dolch zwischenzeitlich erneut mit der alchemistischen Flüssigkeit zu tränken. Bei diesem Mannöver versuchte er seine Gedanken zu vergessen, welche ihn ermahnten, dass seine Kraft erschöpft sein würde, wenn er oben ankäme. Ganz zu schweigen von seinem durch die Kälte ertaubten Körper.
Geändert von Aleksander (17.03.2012 um 21:16 Uhr)
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17.03.2012, 21:14
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#505
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Gilden General
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Erias Medurin
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Derwisch
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Makk der Verrückte
Die Öffnung des Mörsers qualmte wie der Schlot einer Charr-Fabrik, in der man die halbe Kohle der Welt verbrannt hatte. Makk war erzürnt. Er wusste nicht genau, worüber. War es der Befehl, dass er wegen einem lebensmüden Idioten den Beschuss einstellen sollte? War es der Fakt, dass er ohnehin keine Munition mehr hatte? Oder war es der noch viel schlimmere Fakt, dass seine Angriffe so gut wie gar keine Wirkung gehabt hatten? Er sah den Greifen, der immer mehr Anstände machte, sich aus seinem Gefängnis zu befreien - unmöglich. Er hatte seinen ganzen Enthusiasmus, ja, seine Sele dafür verwendet, diese Sprengung Gletschers aus massivem Eis perfekt in die Wege zu leiten, und diese Kreatur widersetzte sich dem einfach? Den Gesetzen der Physik?
Der Asura begriff, wie aussichtslos die Lange wirklich war. Das hier war kein einfacher Gegner, den man einfach erlegte, wie vielleicht ein Zentaur. Das hier war ein Wesen von jenseits aller Logik, losgelöst von jeder Schwäche. Vielleicht sogar von der ewigen Alchemie. Kurz: Die Lage war fatal. Jetzt halfen wohl nurnoch verzweifelte Maßnahmen. Er atmete tief durch. Er war im Begriff, etwas abschäuliches zu tun. Etwas, wofür er sich niemals verzeihen würde. Er würde zaubern. Noch nie hatte er die direkte Anwendung von Magie leiden können, er hatte ihr schon im zarten Alter von vier Jahren entsagt, als er die Überlegenheit der ewigen Alchemie eingesehen hatte.
Doch zum Teufel damit - hier ging es um's nackte überleben! Makk gesellte sich zu den anderen Magiern und konzentrierte sich auf das kleine, glühende Ding in den Händen des Norns. Langsam, ganz langsam, entsprangen seinem Körper kleine Mengen Magie. Blitzschnell, um den fluss nicht zu unterbrechen, warf er einen Blick auf das Messgerät. Es schien nicht schneller zu steigen. Verdammt, dachte der Asura, es hilft nichts! Doch da bemerkte der, dass die Verlegung seiner Aufmerksamkeit seine Konzentration zu weit gebrochen hatte. Er musste von vorne beginnen. Mürrisch erschuf er einen neuen magischen Fluss. Er war kein guter Zauberer, er konnte sich nicht zu gut konzentrieren wie der Kerl in der stählernen Rüstung, der während dem Kanalisieren den Greif nicht aus den Augen lies ...
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Drakkar-See: Der inoffizielle RP-Server der deutschen Rollenspiel-Community
Geändert von Erias Medurin (17.03.2012 um 21:22 Uhr)
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17.03.2012, 22:25
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#506
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Meister
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Cloatro Ig'Tokl
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Nun tat sich etwas am Seil, es schien so, dass jemand hockletterte. In interwallen spannte sich das Seil immer wieder, wobei die Spitzhacke gefährlich an der Kannte im eis herumkratzte. Aber ein solch hohes hindernis zu erklimme brauchte einiges an Zeit. Gerade das war das große porblem, weshalb Nirnam helfen musste.
In einem moment, an dem Aleksander nicht an dem Seil zog, wikelte der Schwertkämpfer das seil 2 mal in der mitte um den Griff seiner Waffe, die er selbst vor lauter erschöpfung wie verwachsen in seiner Hand hielt. Der erste zug brachte ihn dermaßen aus dem Gleichgewicht, sodass er hinfiel. Zum glück hielt die Spitzhacke noch und die Kannte, an der sie hing könnte er ebenfalss prima nutzen.
Er setzte sich in den Krater und stemmte seine Beine gegen die kleine Kannte und zog schon beim nächstem interwall unter enormen schmerz- und kraftaufwand das Seil ein gutes stück nach öben.
Erschöpft rammte er schnell die Spitze des Schwertes in die Kannte, legte sich hin und hielt den Schwertgriff direkt am Körper, sodass er zumindest das Seil halten konnte und sich ein kurzen augenblick, für das nächste mal ziehen ausruhen konnte.
So leid wie es ihm tat, konnte Nirnam nur ab und zu mitziehen, aber die Spitzhacke alleine hätte sich auch nicht mehr all zu lange an der Kannte halten können.
Trotzdem wurde es immer schwerer, weshalb Nirnam sich nach hinten umschaute um eine andere haltemöglichkeit auszumachen.
Er Atmete tief ein und schrie "WARTE EINE SEKUNDE" zu Aleksander hinunter, bevor er euneut nach dem Seil griff, schnappte sich schnell die Spitzhacke und rannte schnell mit dem Seil über den halben Körper und verankerte sich an einer neuen Haltemöglichkeit, welche nahe dem Abgrund zur rechten Flanke befand.
"JETZT WEIDER" Befahl er dem Kletterkünstler, der hoffentlich noch nicht abgeschmiert war.
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Cloatro was here....
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17.03.2012, 22:50
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#507
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Berühmter Meister
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Guildwars
Aleksander Suburb
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Waldläufer
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Ruckartig wurde er nach oben gehieft und Aleksander konnte gerade noch seinen Dolch aus dem Bein des Greifen lösen. Er baumelte frei am Seil. Ungefähr einen halben Meter entfernt vom eingeknickten Bein des Greifen. Dass das Seil hier nicht mehr direkt am Greifen anlag, hatte er nicht einkalkuliert. Viel mehr verwunderte ihn aber, dass das Seil ihn von selbst nach oben gezogen hatte.
Er ahnte, dass auf eine Bewegung des Seils nach oben eine Bewegung nach unten folgen musste. Langsam schwang er sich immer näher an das Bein des Greifen, um festen Halt durch seinen Dolch zu erlangen. Ein weiteres mal blickte er verwundert drein, als er eine Stimme von oben vernahm. Hatte es ein Kämpfer auf den Rücken der Kreatur geschafft? Wie konnte er dies bewerkstelligen bei diesen glatten Ausmaßen des Greifen?
Er spürte mehrere ruckartige Bewegungen durch das Seil, als die Stimme von oben ihm weitere Anweisungen gab zuklettern. Also schwang er sich mit einem erneuten Versuch an das Bein heran, zückte seine Klinge aus dem Fläschchen und stieß in das Bein der Bestie. Einmal ... Zweimal ... und ein drittes Mal ... jetzt hatte er endlich wieder kurzzeitig guten Halt.
Nach zwei kraftvollen Zügen konnte er schon den Rücken des Greifen erkennen, welcher stark abflachte. winzige Eisschuppen auf seinem Rücken schienen ein Mindestmaß an Halt zu bieten, um auf der Bestie herumzulaufen, sofern sie sich nciht zu stark bewegte. Doch jetzt musste er dieses Flache Stück erst einmal erreichen.
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19.03.2012, 04:32
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#508
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Meister
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Cloatro Ig'Tokl
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Das Ende einer Schacht
Die bisherige Schlacht war Vernarbend und Ermüdend. Das Gesicht war von grünen und blauen Flecken übersäht und das Blut der Platzwunde bildete einen Fluss, welcher sich quer übers Gesicht seinen Weg bahnte. Die Muskeln schmertzten und der Rücken krampfte, doch der Kampf schien kein Ende zu nehmen. Mittlerweile fühle es sich an, als würde Nirnám einen Packesel versuchen hochzuhiefen, weshalb er alle Kraft daran verwendete Aleksander endlich auf dieses verfluchte Wesen zu holen, damit sie es zusammen bearbeiten können.
Vor müdigkeit fiel es ihm schwer die Augen zu Fokusieren und der Kopf baumelte mit jeder Bewegung vor sich hin. Die ganze Konzentration lag nurnoch auf die immer gleichen Bewegungen und anstrengungen, was nun endlich bald zuende zu sein schien, da Aleksander schon zu sehen war. Nurnoch ein stück, ein kleines stück, dann wäre er oben. Leichte Euphorie erfrischte den geplagten Körper, da Aleksander nun auf eigenen Beinen stehen und laufen konnte.
Nirnam bräuchte nur einen kleinen Augenblick um sich hinzusetzten und sich von dem Kraftaufwand zu erholen, aber dazu kahm es nicht.
Die Befreiungsversuche des Greifen waren schon die ganze Zeit behindernt, aber da der Champion sich immer mehr Freiheit erkämpft hatte, wurden die Bewegungen immer stärker und kräftiger.
Die Kämpfer am Boden machten ordentliche Arbeit, was das Monstrum immer mehr anheitzte. Aleksander und Nirnam hielten immernoch das Seil straff über den Greifen, was bisher einen abwurf verhinderte, aber die nächste Bewegung war zu kräftig. Nirnám, der zu weit am Abgrund stand verlor das Gleichgewicht und viel langsahm nach hinten. Die entkräfteten Muskeln konnten dem nichts mehr entgegensetzen und die Hände lösten sich vom Seil.
Der im Gegensatz zum Greifen, kleine Körper fiel nun umgebremst richtung Erde, sowie das Schwert, welches sich vom Seil löste.
Mitten im Schlachtgetümmel, war der dumpfe Aufprall von dem Körper zu hören. Das Schwert verfehle Nirnam um ein paar Meter.
Jeglicher Gedanke war verschwunden und ein wohltuendes Gefühl machte sich breit. Das weiche Bett aus Schnee war Himmlisch, denn es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, seitdem er einfach mal lag und sich ausruhte.
Es war Warm und gemütlich und die Wunde am Bein von einem aus dem Boden ragendem Eisbrockens bemerkte er garnicht.
Nur die Atmung war schwer, da der Adrenalinschub ohne das Schwert nun verebbte und das Herz nun wesentlich langsahmer schlug. Die Sauerstoffzufuhr war dardurch erheblich gesenkt, was aber kein gefühl der Atemnot verursachte, sondern Nirnám einfach nur immer Müder werden ließ.
Selbst der zuvor ohrenbetäubende Schlachtlärm war stark gedämpft und fühlte sich angenehm an. Die Worte des Vigil-Taktikers, welche den Kriegern Mut zusprachen und ihnen Kraft gab, vermittelte Nirnám ein gefühl der geborgenheit und sicherheit.
Der Blick war stark vernebelt und unkontrolliert und das letzte was er sah, als der Kopf zur Seite fiel, war eine verschwommende Siluette eines leuchtenden Kriegers.
Ohnmächtig, lag der weiter verlauf des Kampfes nun nicht mehr mit in seinen Händen und die Gruppe hatte einen Verlust mehr zu verkraften.
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19.03.2012, 08:44
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#509
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Berühmter Meister
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Guildwars
Aleksander Suburb
Mensch
Waldläufer
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Aleksander war endlich oben angekommen. Er wusste nicht was dieser Abenteurer hier oben gemacht hatte, noch wie er hier raufkam. Zeit um dies herauszufinden, hatte er nicht. Er bedankte sich und fragte den Erschöpften, ob es ihm soweit gut ginge.
Nirnâm winkte ab und musste sich einen Moment lang ausruhen, als er abrutschte. Aleksander bemerkte es zu spät, seine Hand schnellte in die Leere und er musste mit ansehen, wie sein Retter den Weg zurückfiel, den er soeben mühsam erklommen hatte.
Er wollte ihm hinterher klettern. Nachsehen was passiert war. Dann kam ihm der Gedanke, dass er seine bevorteilte Position jetzt nicht aufgeben dürfe. Die Vigil würden sich sicherlich um den Verunglückten kümmern.
Aleksander bewegte sich vorsichtig über den aufgerauten Rücken der Bestie. Der Panzer und der Mörser hatten ganze Arbeit geleistet. An einer Stelle, war der Eispanzer derart abgesprengt worden, dass ein Ettin in der Kuhle hätte Platz finden können. Er nahm sich seine Spitzhacke und begann damit die Stelle weiter zu bearbeiten. Hoffentlich würde er den Panzer durchbrechen können, bevor der Greif merkte, was auf seinem Rücken vorging.
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22.03.2012, 09:50
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#510
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Berühmter Meister
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Die Schlacht tobte nun schon seit geraumer Zeit und Merle hatte sich bisher an den Schlachtplan gehalten. Zuerst den Mörser aufgestellt, den der Asura mit seinen ungeschickten Händen schon nach kurzer Zeit verhunzt hatte. Die Geschosse schlugen nicht mehr da ein, wo sie sollten, sondern durch die verstellten Winkel nie an der gleichen Stelle. Sie hatte geseufzt und sich damit abgefunden, da sie selber in jenem Augenblick schon mit dem Flammenwerfer damit beschäftigt gewesen war den Eispanzer des Greifen zu zerschmelzen. In den Höllenfeuern, die ihre Erfindung ausspie, schmolz das magische Eis langsam aber beständig und als ihre Kartusche sich dem Ende neigte öffnete sie ein Kontrollventil, welches den gesamten Rest des Inhalts auf einmal freisetzte. Die Masse verließ den Lauf und blieb am Eispanzer kleben, wo sie unaufhörlich weiterbrannte. Ein zufriedenes Grinsen huschte über ihr Gesicht. Das hält eine Weile. Wer von den andern kann das schon von sich behaupten? Ein Blick zum Laser der Asura verdüsterte ihre Miene wieder. Magie, pervertierte Technologie und Überheblichkeit. Mehr können diese Dummschwätzer nicht!
„Wenn man nicht alles selber macht…“
murmelte sie und löste den Verschluss der Kartusche um die Ersatzladung Brennstoff am Flammenwerfer zu befestigen. Sie war gerade damit fertig, als ein dumpfes Geräusch unweit von ihr im Schlachtenlärm verklang. Knapp ein dutzend Meter von ihr entfernt war einer der Menschen vom Eispanzer des Greifen abgestürzt und lag nun bewusstlos da. Nur Bruchteile eines Augenblicks später bohrte sich ein Schwert etwas abseits in den Schnee und versank darin bis zum Heft. Die Gestalt des Menschen lag nicht verkrümmt da und schien auch auf die Entfernung keinerlei Verletzungen aufzuweisen. Merle überlegte einen Moment lang, entschied sich dann und griff hinter sich in den Rucksack. Eine Phiole kam in ihrer Pranke zum Vorschein. Nachdenklich blickte sie den pulverförmigen Inhalt an, entkorkte dann den Behälter und warf ihn in hohem Bogen zu dem Menschen hinüber. Wenn er nur bewusstlos ist, wird ihn das Riechsalz hundertprozentig wieder wach werden lassen. verschwendete sie einen Gedanken an den abgestürzten und wandte sich dann wieder ihrer Aufgabe zu.
Die Flammen, die sie mit der letzten Ladung ihres Flammenwerfers hervorgerufen hatte brannten noch immer lichterloh. Die Gelegenheit nutzend ließ sie den Flammenwerferlauf sinken und zielte stattdessen mit dem Gewehr auf die brennende Stelle. Mehrere Schüsse feuerte sie ab und mit jeder auftreffenden Kugel brachen brennende Teile des geschwächten Eispanzers heraus. Nicht genug um ihn endgültig zu durchdringen, aber dennoch genug um den Greifen zu reizen und eine Reaktion hervor zu rufen. Diese ließ auch nicht lange auf sich warten und ein wütender Prankenhieb in ihre Richtung zwang sie zu einer Rückwärtsrolle. Nun stand sie wieder seitlich neben dem riesenhaften Greifen und sah das ganze Ausmaß der Schlacht. Unbeeindruckt vom Durcheinander das herrschte hob sie wieder den Lauf des Flammenwerfers, zielte und zog den Abzug durch. Mit einem Fauchen entlud sich das Höllenfeuer erneut über dem Greifen und mit jeder seiner Bewegungen brachen weitere Stücke des Panzers ab. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann er endlich ungeschützt vor ihnen stehen würde.
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22.03.2012, 10:51
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#511
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Meister
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Cloatro Ig'Tokl
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Ahnungslos leif Nirnam durch die Gassen der Stadt, ohne ein Ziel und ohne zu Wissen wohin er nun wollte. Es war ein schöner sonniger und warmer Nachmittag der die Stadt mit vielen Menschen füllte.
Egal in welcher Richtung er lief, dieser Ort schien schier endlos und brachte ihm irgendwie immer an die selbe Stelle, an der er sich immer wieder fragte, was das zu bedeuten hätte.
Es war ein schönes Gefühl seinen Vater alleinstehend in der Masse zu endtdecken. Langsahm ging der Sohn in richtung seines Vaters und Winkte ihm zu.
"Hey Vater, was machst du den hier?" Fragte er in normaler ruhiger Stimme.
"Ich bin Spazieren mein Sohn..."
"Warum kommst du mich eigentlich nicht mehr Besuchen, es ist schade wenn du nicht kommst"
Nirnám sprach normal mit ihm, als wenn er nicht mehr wüsste, dass er schon lange tod war und die Zeit in der er ihm nicht mehr sah, fühlte sich nach vielleicht ein paar Monaten an.
"Ich kann dich nicht mehr Besuchen, du kannst nurnoch zu mir kommen"
Die Stimme war so ruhig und zufriedenstellend, dass sich keine spezifischeren Fragen, was das zu bedeuten hatte seitens Nirnam nicht ergaben.
"Aber wir können uns doch hier treffen oder?"
"Ja hier können wir uns immer wieder Treffen, ich warte auf dich"
Das waren die letzten Worte seines Vaters, der nun in der Masse der Menschen verschwand. Der junge Kämpfer sah ihm noch etwas hinterher, als sich ein nerviger geruch in der Nase breit machte.
Sein lautes Röcheln und Husten riss ihn dann komplett aus seinem Traum. Nun spührte er auch die Schmerzen seiner verletzungen, was nicht gerade angenehm war. Es war ein scheiß Gefühl aus dem Schlaf gerissen zu werden, besonders mit solchen Schmerzen. Innerlich Verdammte er alles und jeden.
Das Gesicht war ganz kalt, das Blut darauf war schon Gefrohren und die Kälte machte ziemlich zu schaffen. Doch der Wille zu Kämpfen war noch imemr ungebrochen, eher noch angeheitzt, da ihn allein der Gedanke, nicht weiterschlafen zu können ärgerte. Doch seine Verletztungen hinderten ihn schon beim Aufstehen, weshalb er sich mit viel arbeit umdrehte, sodass er nun auf seinem Bauch lag.
Nun konnte er wenigstens zu seinem Schwert robben, mit dessen Hilfe er sich mehr oder weniger Stabil aufrecht hinstellen konnte. Mit noch immer leicht zugekniffenden Augen, machte er ein Charr mit hellem Flammen um der Person herum aus, welche den Eispanzer des Greifen effektiv bearbeitete.
"Tzche,...... hmm wo ist Auralius?"
Stammelte er leise in seinen nicht vorhanden Bart und sah dann in richtung Fernkämpfer, welche immernoch damit Beschäftigt waren den Pfeil aufzuladen.
Mit ernorm Schmerzenden Muskeln und wenig sättingender Atmung schleppte er sich mit seinem Schwert, welches er als LAufstock missbrauchte in richtung seines Tiergefährten. Tortz der Wut konnte er eh nichts mehr anrichten und alleine der Gedanke den schon zu hälfte hochgelaufenen Hügel runterzulaufen, ließ ihm wenig hoffnung noch etwas im Kampf anrichten zu können. Selbst der Greif in seinem Rücken ließ ihn komplett kalt, denn er konnte auch nicht mehr tun als Nrinam nurnoch zu töten, nachdem er ihm schon Auralius genommen hatte.
An seinem einzigen Freund angekommen, erfüllte sich seine schlimmste Befürchtung, dass Auralius tod war, da er sich weder Bewegte, noch eine sichtbare Atmung zu erkennen war.
Aus diesem Grund, setzte er sich zu seinem Gefährten, wühlte in der Tasche die dieser umhatte und hohlte den verschlossenen Krug mit Bier heraus und sah sich das Geschehen, von dem erbittertem Kampf wie einen Kinofilm an.
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Geändert von Cloatroklopiner (22.03.2012 um 11:35 Uhr)
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22.03.2012, 16:21
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#512
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Während der Kampf an der Front weiter ging, war auch die Aufladung des Pfeils beachtlich weit fortgeschritten.
Agroman Donnerbogen war zu einer Schreckensgestalt mutiert. Er leuchtete immer intensiver und schien seltsamerweise auch körperlich größer zu werden, während er unter Spannung stand und leicht zitterte. Die Haare standen ihm zu Berge und sein Gesicht war zu einer irrsinnigen Fratze des machtgierigen Wahnsinns verzerrt.
Eine derart gewaltige Menge arkaner Magie floss durch den Zerstörerkern-Pfeil in Agroman, dass das Ganze ihn zwangsläufig beeinflusste.
Er starrte die Anzeige am Pfeilkopf noch immer verbissen an.
7500… 7730… 7900… 7901, 7903, 7905, 7908, 79010, 7911…
"Was?!", keifte Agroman die Umstehenden völlig wahnsinnig geworden an. Er war nicht mehr er selbst. "Es wird plötzlich langsamer! Schnell, schnell, strengt euch an! Hey, ihr da, Gerüchteheinis, lasst das Gerät sein und helft uns! Wir brauchen mehr Macht, um ihn besiegen zu können! Es ist fast geschafft, wir sind so nah dran! Gebt mir mehr MAAAAAAAAAACHT!"
Diese letzten Worte brüllte er mit seiner durch die arkane Aufladung seltsam tief verzerrten und kompromisslos bestimmenden Stimme so unheimlich laut, dass den Umstehenden fast schon die Ohren schmerzten.
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Agromans Schrei des Wahnsinns schallte weithin über das Schlachtfeld, und als wollte der Eis-Greif antworten, hob sich sein tonnenschwerer, titanischer Kopf an und ein schrilles, infernalisches Kreischen erklang.
Dann krachten mit einem gewaltigen Donnern die letzten Eis- und Schneemassen vom Rücken der Kreatur und sie raffte sich knarrend auf.
Die Nahkämpfer sahen lächerlich winzig aus neben der nun zu voller Größe aufgerichteten Kreatur. Der Greif war schwer ramponiert, über und über besprenkelt mit tiefen Einschlagskratern von Mörsergeschossen, von Nahkämpfern geschlagenen Löchern und an der Brust schwer von Merles hocheffizientem Flammenwerfer angeschmolzen. Doch das Ganze ließ die Kreatur nur noch einschüchternder und übermächtiger erscheinen.
Während noch alle geschockt auf den befreiten Drachenchampion starrten, kreischte dieser erneut und ließ seine rechte Pranke krachend herabfahren. Der konzentrierte Aufprall löste ein regelrechtes Erdbeben aus und zerquetschte zwei unglückliche Vigilsoldaten zu Brei.
Wutto von Driftmarck war von vorn herein klar gewesen, dass die Nahkämpfer das Biest nicht lange würden aufhalten können, sobald es sich befreit hatte. Doch das hieß noch lange nicht, dass die Sache aus dem Ruder geraten war. Ein Taktiker wie Driftmarck hatte immer noch ein weiteres Ass im Ärmel.
Der alte Vigil-Taktiker schlug noch einmal deftig mit seinem Streitkolben auf die Eiskruste vor ihm ein und überließ es dann seinen verbliebenen Männern, den Greifen weiter nach bester Möglichkeit anzugreifen und zog sich von der Front zurück, um auf das offene Feld vor dem Greifen zu treten. Gleichzeitig ließ er Schild und Kolben in den Schnee fallen und zückte sein Zweihandschwert.
"John!", rief der alte Offizier zu seinem Adjutanten hinüber, welcher an der anderen Flanke gekämpft hatte. "Es ist Zeit!"
John nickte, während er seine Spitzhacke fallen ließ, die Lanze wieder aufnahm und sich ebenfalls aus dem Kampf zurück zog. Bald waren beide wieder auf offenem Feld, John an der linken und Driftmarck an der rechten Flanke des Ungetüms. In stillschweigender Synergie hoben beide Männer ihre Waffen an und rammten sie in den gefrorenen Boden, um an ihrer Position gleißende Lichtsymbole zu erzeugen.
Der Eis-Greif sah diese leichte Beute sofort. Mit einem gewaltigen, unnatürlichen Kreischen schwang er die gigantischen, tonnenschweren Vorderpranken nach vorne und ließ sie gleichzeitig herabfahren, eine Pranke pro Mann. Das Letzte, was man von sowohl John als auch Driftmarck sah, war ein blaues Flackern von Licht, als jeder von ihnen eine abschirmende Aegis um sich herum erzeugte. Dann fuhren die Pranken des Eis-Greifen herab. Ein gleißender blauer Lichtblitz erschien, und urplötzlich waren die beiden gigantischen Vorderläufe des frostigen Riesengreifen absurd überkreuzt, die eine an der Stelle, an der die jeweils andere gerade noch gewesen war, und umgekehrt. Aus den plötzlich ins Leere tappenden Krallen traten Driftmarck (nun auf der rechten Seite) und John (nun an Driftmarcks voriger Position) heraus. Hinter ihnen züngelten grelle, bläuliche Flammen aus den Lichtfeldern. Sie hatten sich mit einem auf den Sekundenbruchteil synchron abgestimmten Zauber an die Position des jeweils anderen teleportiert und die Pranken des Greifen, die bereits auf ihren Schutz-Aegiden gelegen hatten, dabei zwangsläufig ebenfalls die Position wechseln lassen.
Der Eis-Greif war aus dem Gleichgewicht geraten und knickte ein Stück nach vorne ein, was eine weitere gewaltige Bodenerschütterung erzeugte. Während das Biest immobil war, lief Driftmarck zum Charr-Panzer hinüber, wo Slim Stinkfuss sich an der Einstiegsluke zu schaffen machte.
"Slim!", rief Wutto von Driftmarck. "Wenn die Eisernen dort drinnen euch, beziehungsweise uns noch hören können, sagt ihnen, dass sie feuern sollen, und zwar aus vollen Rohren auf die Stelle, die Merle bereits stark angeschmolzen hat! Und ihr geht am Besten an eine der Flanken und tut dem Greifen das Schlimmste an, was euer Feuerdrachenschwert vermag! Ich werde derweil ein Symbol des Zorns auf den Panzer der Eisenlegion legen, das wird dafür sorgen, dass die heilen Flammen die angefrorenen Apparaturen frei machen, ohne sie zu beschädigen."
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22.03.2012, 17:32
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#513
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Berühmter Meister
Registriert seit: 04.02.2009
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Guildwars
Aleksander Suburb
Mensch
Waldläufer
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Ein kräftiges Ruckeln durchfuhr den eisigen Boden, auf dem Aleksander stand. Mit der Spitzhacke hatte er den tiefen Krater im Rücken des Greifen bearbeitet, doch diesem schien das garnicht zu gefallen. Eben noch lag der Greif ganz ruhig da, als er im nächsten Moment sich aufbäumte vor Schmerz und sich aus seinem Gefängnis aus Schnee und Geröll frei wandte.
Aleksander verlor das Gleichgewicht und drohte vom Rücken der Kreatur zu fallen. Den festen Griff um seine Picke hatte er verloren. Nur das Seil lief ihm schnell durch seine Hände und er traute sich kaum zu zupacken.
Als er dann doch das Seil fest ergriff, schmerzte ihm die Hitze in den Handflächen, welche seinen Fall verlangsamten. Die Kreatur stürzte nach vorne und der Waldläufer glitt an der teils glatten, teils schuppigen Oberfläche des Greifenrücken entlang. Er baumelte an der vorderen Schulter des Biestes.
Als er versuchte sich umzudrehen, konnte er das widerliche Gesicht des Greifen sehen. Dessen Blick schien etwas vor ihn zu fixieren. Der aufgewirbelte Schneematsch und Staub verwehrten Aleksander jedoch die Sicht. Wichtiger für ihn war, dass er schnell wieder nach oben kam und sein Werk vollendete. Mit dem gezückten Dolch stach er zwischen den Schulter- und Halsschuppen des Greifen und konnte sich so auf flacheres Gelände hiefen.
Geändert von Aleksander (22.03.2012 um 17:43 Uhr)
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30.03.2012, 14:33
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#514
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Meister des Königs
Registriert seit: 23.08.2009
Beiträge: 3.733
Eisen zu Funken
Funken zu Feuer
Feuer zu Asche
Asche zu Blut
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Das Slim begann die Vereisung der Luke aufzuschmelzen war zwar hilfreich, doch vor erst würde wohl niemand den Panzer verlassen. Die Besatzung hatte momentan weitaus größere Probleme, als der äußere Schein des Panzers auszusagen schien.
Veldorn schüttelte den Kopf, um einen klaren Kopf nach dem Aufprall gegen die Wand zu bekommen und griff haltsuchend nach einem der Rohre die das Innenleben des Panzers durchzogen, was zu seinem Unglück für den Transport einer kochend heißen Flüssigkeit gedacht war. Wild fluchend zog er die Hand weg, bevor er sich im Innenraum des Gefährts umsah.
Das Symbol des Zorns schmolz derweil die äußere Eiskruste und die Ketten zerbrachen mit lauten Knirschen die verbleibende Schicht. Doch fuhr der Panzer keineswegs gerade aus weiter, noch machte er Anstalten zu schießen. Stattdessen setzte sich das träge Gefährt in Bewegung, doch begann es zur Seite abdzudriften und langsam große Kreise zu ziehen.
Doch das war keine feige Flucht vom Schlachtfeld, wie Veldorn im Inneren sah. Reeva war durch den Angriff immer noch benommen und lag halb über den Armaturen, die nicht auf diese unkonventionelle Nutzung ausgelegt waren (aber es vermutlich bei ihren nächsten Prototypen sein würden).
Und auch die restliche Besatzung war keineswegs unbeschadet davongekommen, so lag Bair bewusstlos am Boden, während Euryale immer noch den verwundeten Clawspur versorgte.
Veldorn fluchte erneut, und taumelte zu Reeva. Er packte sie und zog sie von den Steuerungen runter, damit sie wieder zu Sinnen kommen konnte.
Dann setzte er sich an ihrer Stelle an die Steuerung, und warf einen Blick auf die zahlreichen Apparaturen.
Selbst als Eiserner Legionär war Veldorn keineswegs ein technisches Genie, verstand er doch gerade so wie sein Gewehr funktionierte. Aber der Panzer musste auf Kurs gebracht werden, denn der Greif würde keineswegs warten bis sich die Kriegsschar gesammelt hatte.
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Wir sind Charr.
Unsere Legionen sind mächtig, ihre Kampfkraft ungeschlagen und damit unsere Moral unbezwingbar. Für sie leben und sterben wir.
Wir schleifen jede Mauer und zerbrechen jedes Tor auf unseren Vormarsch. Mit flammender Wut, eisernen Willen kämpfen wir, bedeckt mit Feindes Blut und der Asche ihrer Ländereien.
Wir sind Charr und das Schlachtfeld ist unsere Heimat.
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12.04.2012, 13:27
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#515
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Meister des Königs
Registriert seit: 14.06.2009
Ort: Bogenschießplatz
Beiträge: 3.683
Guild Wars 1&2
Agroman (Nh/Donnerbogen)
nornischer Bogenfanatiker
Langbogenschütze (Waldi)
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Während es an der Front immer enger und unhaltbarer wurde, strengten sich die Magier auf der Anhöhe mit aller Gewalt an, den Pfeil mit ihrer arkanen Macht zu durchtränken.
Agroman vegetierte nur noch zuckend und mit wahnsinnig starrenden Augen im Strom der Magie vor sich hin. Man konnte vielen der Magier ansehen, dass ihnen das alles garnicht behagte und sie das unheilige Spektakel am liebsten beenden wollten, doch sie wussten genau, dass das nicht ging, wenn sie alle überleben wollten.
Der Blick des nornischen Bogenfanatikers hing unablässig auf der Energie-Anzeige, die inzwischen dank der Bemühungen aller Magier wieder rasant anstieg.
8310... 8540... 8800...
Urplötzlich und ohne jegliche Vorwarnung bildeten sich feine Risse auf der Oberfläche des Zerstörerkerns an der Pfeilspitze, der Stein glühte und grellorangenes, blubberndes Magma wurde im Inneren sichtbar. Das Herz eines Dieners des Alten Drachen Primordus war im wahrsten Sinne des Wortes wiederbelebt worden.
Eine heftige, penetrante Hitzewelle schlug dem von unfassbaren arkanen Energie selbst strahlend gelb leuchtenden und zuckenden Agroman entgegen, sodass er laut aufjaulte.
"Agroman, was sagt die Anzeige über das Ausmaß der Energiemenge?", schrie Grandossa über den entfernten Kampflärm unten in der Senke und das gewaltige Rauschen der grellen Magieströme hinweg.
Der angesprochene Kriegslangbogengroßmeister reagierte einige Sekunden lang gar nicht, stand nur zitternd und bebend da, fast bis zum Zerreissen mit arkaner Energie verstrahlt, mit zerzausten Haaren und dünnen Blutfäden, die ihm inzwischen aus Nase, Mund, Ohren und sogar den Augenlidern liefen. Er war nur noch eine gequälte, pervertierte Version seiner selbst, zugleich enorm mental und physisch belastet und mit untragbarer Macht ausgestattet.
Dann legte er den Kopf in den Nacken und brüllte mit seiner unfreiwillig arkan verzerrten Stimme wahnsinnig gen Himmel, so laut, dass es den Umstehenden fast die Trommelfelle zerfetzte und über das gesamte Schlachtfeld hallte:
"ES IST ÜBER 9000!!!! RRRRAAAAHHHHHHGGGGG!"
Bebend und völlig von Sinnen riss Agroman sich einen Fellstreifen aus seiner dicken Schutzkleidung, griff sich mit zitternden Fingern seinen geliebten Kriegslangbogen und wickelte das Fell um den Griffbereich, um das Holz vor der Hitze des Zerstörerkerns abzuschirmen. Dann führte er den vollständig audgeladenen Zerstörerkern-Pfeil an die Bogensehne und starrte hinunter ins Tal, wo der Eis-Greif die Frontkämpfer langsam aber sicher der Niederlage entgegen trieb.
Agroman Donnerbogen war bereit, es zu Ende zu bringen.
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02.05.2012, 21:25
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#516
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Zweiter Offizier
Registriert seit: 03.06.2010
Beiträge: 50
Guild Wars
Slim Stinkfuss
Charr
Waldläufer
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Trotz der Tatsache, dass sich Driftmark an der Befreiung des Panzers beteiligte, zog sich Slim nicht vom Gefährt zurück. Einerseits schien ihm die Vorstellung, von einem verdammten gefrorenen Riesenhühnchen in Stücke gerissen zu werden nicht gerade einladend. Andererseits stärkte der markerschütternde Schrei Donnerbogens sein bestreben, schnellstmöglich eine dicke Schicht Eisen zwischen sich und das Schlachtfeld zu bringen. Dabei kam ihm gelegen, dass die Eisschicht mittlerweile ausreichend angeschmolzen war, um die Luke zu befreien.
Unter Einsatz des Schwertknaufes, um die dünne Restschicht zu zerbrechen und seines Dolches, der sich nun erstmals auf dieser Reise als nützlich erwies, wenn auch nur als Hebel, gelang es dem Charr, den Panzer zu betreten. Nun galt es, herauszufinden, wie es um die Besatzung stand.
Bevor er die Luke hinter sich schloss, meinte der Charr, ein leichtes Fluchen von Seiten Driftmarks vernommen zu haben. Aber er musste sich dabei sicher getäuscht haben. Einem Meisterstrategen wie ihm würde doch niemals ein solcher Patzer unterlaufen...
Die Leiter hinunterkletternd rief der Charr in das innere des Gefährts hinein:"Heda, Drachenschar! Reicht tatsächlich schon ein stinkender Atem, um euch ach so überlegene Eisenlegionäre auf Eis laufen zu lassen? Veldorn, wo steckt ihr mit eurem pelzigem Katzenarsch?"
Geändert von Grosser Stinker (03.05.2012 um 20:40 Uhr)
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02.05.2012, 22:58
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#517
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Meister des Königs
Registriert seit: 23.08.2009
Beiträge: 3.733
Eisen zu Funken
Funken zu Feuer
Feuer zu Asche
Asche zu Blut
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Während Veldorn weiterhin verzweifelt an allen möglichen Schaltern und Hebeln hantierte brüllte er Slim zu, der in den Panzer eingedrungen war: "Mit stinkendem Atem müsst ihr euch ja auskennen!"
Bei den Worten Stinkers knirschte Veldorn wütend mit den Zähnen. Sollte der Spott eines Bluties doch kommen, schließlich hatte er ja das technische Meisterwerk der Eisernen aufgesucht als sich draußen dem Greifen zu stellen. Doch ohne eine funktionsfähige Ingenieurin war der Panzer weit von seiner maximalen Effizienz entfernt, denn Veldorn hatte keine Ahnung was er da tat.
Mit einem weiteren Handgriff hatte Drachenzorn den Panzer wieder auf Kurs gebracht. Ich habe endlich den Griff raus, dachte Veldorn selbstgefällig und betätigte den nächsten Hebel und ein Rucken ging durch das stählerne Gefährt woraufhin Veldorn gegen die Armaturen geschleudert wurde.
"Stinker!" brüllte Veldorn, "schwingt eure verwesenden Überreste her und macht euch nützlich! Was geht da draußen vor sich, ist der Greif denn immer noch nicht bezwungen worden?"
Veldorn schnaubte, konnte man sich doch auf nichts mehr verlassen außer dem robusten Eisen.
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Wir sind Charr.
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03.05.2012, 20:59
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#518
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Zweiter Offizier
Registriert seit: 03.06.2010
Beiträge: 50
Guild Wars
Slim Stinkfuss
Charr
Waldläufer
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Slim zwängte sich durch die Enge des Panzers. Wie er es hasste, von so viel Metall umgeben zu sein. Schon die Schwarze Zitadelle war für ihn ein unliebsamer Ort, aber das hier...
Seine Gedankengänge wurden jedoch jäh unterbrochen, als ein Ruckeln den Panzer durchfuhr und ihn von den Füßen riss. Entweder hatte der Greif sie wieder im Visier oder Veldorns Mannschaft hatte das Gerät bereits nicht mehr unter Kontrolle.
Er ergriff eines der Rohre als Halt und folgte ihm bis, bis Veldorn in Sicht kam.
"Meine verwesten Überreste? Sähe ich aus wie eure Leute hier, würde ich mir solche Worte verbitten. Und habt ihr überhaupt eine Ahnung, was ihr hier tut? Wenn ja, dann will doch doch darum bitten, dass ihr euren verdammten Arsch bewegt und uns außer Reichweite bringt. Der Pfeil ist bereit und Agroman brüllt es lautstark durch die Gegend. Das geht da draußen vor sich!"
Slim ließ seinen Blick über die Kontrollen der Machine schweifen, und wandte sich resigniert wieder an Veldorn:"Und was soll ich hier verdammt nochmal tun? Ich würde uns hier eher umbringen, als der Greif es je könnte, also sprecht, verdammt!"
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03.05.2012, 22:58
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#519
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Berühmter Meister
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Guildwars
Aleksander Suburb
Mensch
Waldläufer
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Außer den Krater im Rücken des Greifen zu weiten, blieb Aleksander nicht viel Handlungsspielraum. Er goß die letzten Überreste der Flüssigkeit, welche er für seinen Aufstieg verwendet hatte, in einen tiefen Riss im inneren des Kraters. Die Flüssigkeit fraß sich, zwar langsamer als erwartet aber dafür stetig, durch den Eispanzer des Greifen.
Erneut bäumte sich der Greif auf, doch Aleksander hatte bereits sein Schwert tief in den Riss gestoßen und hielt sich an dessen herausragenden Griff fest. Das Purzeln von Geröll auf Massen an Schnee konnten vernommen werden und das stetige Schlagen der Greifenflügel, hallte über die kalten Ebenen. Aleksander wurde mit enormer Kraft auf den Rücken der Kreatur gepresst, als diese sich gen Himmel bewegte.
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04.05.2012, 15:34
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#520
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Meister des Königs
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Eisen zu Funken
Funken zu Feuer
Feuer zu Asche
Asche zu Blut
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Veldorn lachte trotz der Lebensgefahr, in der er und seine Schar schwebten auf, als Slim zu ihm kam. Er würde doch nicht wegen so einer Kleinigkeit seine eiserne Disziplin vergessen. Doch nun musste er die Situation wieder in den Griff bekommen, und richtete sich mit befehlender Stimme an Soldat Stinkfuß.
"Als wüsste ich, was ich tun würde! Ich bin Soldat, kein Mechaniker. Ich gehöre nicht hinter die Kontrollen einer Maschine, sondern davor!"
Dann blickte der eiserne Legionär von der Steuerung auf und fixierte den Soldaten des Blutes.
"Spart an Worten, und nicht an Taten. Macht euch nützlich, und bringt die Ingenieurin wieder zu Bewusstsein!"
Veldorn deutete mit der Schnaue kurz zur ohnmächtigen Reeva, die immer noch in einer sehr unbequemen Position auf dem Boden lag.
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