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Alt 04.05.2012, 22:14   #521
Erias Medurin
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Erias Medurin
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Mit aller Macht kanalisierte Erias Medurin seine Magie in den Zerstörerkern. Er spürte, wie sich die Energie bereits zu verflüchtigen begann, lange würden sie den Zauber nicht aufrecht erhalten. Er blickte zum bebenden Agroman. "Verdammt nochmal, worauf wartet Ihr?" donnerte er, "Schießt!"
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Alt 06.05.2012, 11:13   #522
Terrabytia
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Während des Aufladens fühlte Shakur sich wie in Trance, plötzlich hörte er Agroman schreien und blickte zu ihm hinauf. Das Bild war erschreckend. Es stimmt wohl doch, Macht ist eine Droge, mit der nur wenige umgehen können, dachte er.

Er hörte Erias rufen, dass Agroman doch endlich schießen solle.
Shakur fiel ihm ins Wort: "Wir haben dort oben noch mindestens einen Mann, wenn der Greif zu Boden geht, ist der dem Untergang geweiht! Verdammt... ich muss ihn sicher auf den Boden bringen."
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Alt 06.05.2012, 12:22   #523
Erias Medurin
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Erias Medurin
Mensch
Derwisch



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"Was!?" entfur es Erias. "Vergesst diesen Narren! Tötet das Biest jetzt, oder wir alle sind tot!"
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Drakkar-See: Der inoffizielle RP-Server der deutschen Rollenspiel-Community
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Alt 06.05.2012, 15:51   #524
Terrabytia
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"Nein, gebt mir 5 Minuten. Ich bringe ihn sicher zum Boden zurück."
Shakur entfernte sich von der Gruppe und versunk in seinen Gedanken.
Selbst mit dem Exoskelett und meinen Bändigungskräften komme ich nicht dort hoch, aber... ja, so müsste es gehen. Er riss die Arme gen Himmel und ein enormer Blitz kam auf ihn herab. Schnee wirbelte umher. Einige Krieger mussten ihre Augen wegen des enormen Lichts bedecken.

Hustend stolperte aus der Rauchwolke, die der Blitz erzeugt hatte. Dann blickte er auf die Anzeige an seinem Arm. "Die Leistung ist bei 400%, was sagt man dazu? Das müsste reichen."
Dann kauerte er sich auf dem Boden zusammen. Sekunden später schoss er ihn die Luft. Schon beim Abheben spürte er wie Teile seines Anzugs zerstört wurden und auch an seinen körperlichen Kräften zehrte dieser Start.
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Alt 08.05.2012, 02:16   #525
Agroman
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Guild Wars 1&2
Agroman (Nh/Donnerbogen)
nornischer Bogenfanatiker
Langbogenschütze (Waldi)



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Begleitmusik:http://www.youtube.com/watch?v=Ns9_A3CKqPM (Ob sie so perfekt zum Text passt, muss jeder für sich entscheiden, ich habe das jedenfalls beim Schreiben auf Dauerschleife gehabt)




Agroman bebte noch immer und kleine Energieblitze zuckten um ihn herum, als ob er unter Strom stehen würde.

Nur träge drangen Erias' Worte ob der enormen Ladung an Magie wirklich zu ihm vor, und nach einigen Sekunden begriff Agro erst wieder, was um ihn herum vor sich ging, warum er den Bogen in der Hand hatte, was die in brodelndem Magma glühende Pfeilspitze zu bedeuten hatte, warum er überhaupt noch lebte, ja existierte und sich nicht einfach in einer gewaltigen, finalen Explosion arkaner Macht auflöste und seine Überreste in alle Winde verteilt wurden, damit er von seinem Delirium erlöst war.

Doch urplötzlich durchzuckte ihn dank Erias' menschlicher Stimme ein unerwarteter Moment der Klarheit, frei von seinem benebelten Zustand, ein Moment, in dem der Norn plötzlich wieder nur allzu genau zu wissen begann, warum er hier war und was er hier eigentlich tat, warum er hergekommen war, warum er nach wie vor hier war und nicht einfach floh, wie er es damals getan hatte.
Ein kurzer Blitzschlag, der durch sein verwirrtes Hirn zuckte, so kurz, so schnell wieder entschwindend, ihn in seinem vegetativen, unfreiwillig machthungrigen Magie-Rausch hilflos zurücklassend....
NEIN! Das durfte nicht passieren, sonst war alles verloren, alles, auf ewig.
Agroman Donnerbogen stemmte sich mit aller Gewalt geistig gegen die arkane Macht an, klammerte sich an den Moment der Klarheit, verbiss sich darin wie ein tollwütiger Hund im Knöchel eines Kindes, das ihn geärgert hatte. Nur dass der sonst so tobsüchtige Bogenfanatiker gerade nicht mehr wütend war... er fürchtete darum, den Verstand zu verlieren, wenn er ihn nicht bereits verloren hatte, an arkane Magie, eine Kraft, der er in dieser Welt immer kritisch gegenüber gestanden hatte und die doch so einen Einfluss auf ihn üben konnte.
Nein, nein, nein, nein.... er war ein Norn, ein Wanderer der Zittergipfel, stur und ungebrochen, Agroman Nh der Vierte, der Donnerbogen, der Kriegslangengroßmeister, dessen Pfeile einer Naturgewalt gleichen. Das durfte nicht sein Ende sein.

Während der Norn-Bogenmeister sich innerlich quälte, konnte man ihm seinen mentalen Kampf auch äußerlich förmlich aus dem Gesicht lesen.


Und so schaffte er es, sich in einen Zustand völliger Konzentration zu versetzen. Die arkanen Stürme um ihn herum flackerten auf und flossen dann auf für alle sichtbar einmal viel langsamer, wie in Zeitlupe, als würden sie in ihrem Fluss aufgehalten werden.
Mit purer Sturheit bezwang Agroman sein Joch, breitbeinig dastehend, heruntergekommener denn je, aber auch furchteinflößender denn je aussehend.

Er vernahm die Worte Shakurs, aber ohne nochmals einen Seitenblick auf den Sylvari oder irgendeinen der anderen Leute zu werfen.




"Fünf Minuten?", knurrte der Norn-Bogenschütze tief grollend, während er den Bogen anhob und sein Ziel in den gnadenlosen, durchbohrenden Blick seiner Adleraugen fasste.

Immer weiter und weiter stieg der gigantische Eisgreif am Himmel auf, mit kräftigen Flügelschlägen, die die Luft durchwirbelten wie ein Löffel den Tee in einer Tasse umgerührt hätte und gewaltige Windstöße verursachte. Aleksander Suburb war dort oben kaum noch zu erkennen, so winzig wirkte seine baumelnde Gestalt neben dem eisigen Ungetüm.

"Wir haben... keine... fünf... Minuten.", brachte Agroman stoßweise atmend hervor. Dann begann er, seinen gewaltigen, langen Kriegsbogen zu spannen. Wie immer stemmte er kräftig gegen den massiven Bogenstab, während er gleichzeitig mit den drei über sein ganzes Leben hinweg abgehärteten Sehnenfingern seiner Zughand an der Sehne zog und die ganze Stärke seines zugbelastungserprobten Oberkörpers in das Spannen der gewaltigen Zugstärke legte, bis er sich fast in den Bogen 'hineingelegt' hatte und die Sehne bis ans Ohr gebracht hatte.
Das Spannen seiner vertrautesten aller Waffen war für ihn in dieser Lage ein sehr seltames Gefühl. Einerseits ging es durch die arkane Stärkung ungewohnterweise etwas eichter als sich die brachiale Waffe sonst spannen ließ, doch insgeheim spürte er auch, dass sein malträtierter Körper dadurch nur umso mehr belastet wurde als sonst.
Agroman war so auf seine Aufgabe konzentriert, dass er gar nicht mehr bemerkte, wie Shakur abhob und gen Himmel raste.

Doch der Norn musste sich auch am Boden verbleiben konzentrieren, noch war es nicht vorbei. Der Sockel der Pfeilspitze berührte die dicken Fellwickel, die er zum Hitzeschutz um seinen Bogen geschlagen hatte. Die unglaubliche Magmahitze des Zerstörerkerns spürte Agroman so nur als gedämpftes, warmes Kribbeln am Handrücken, da er ebenfalls einen Handschuh an der Bogenhand trug und ihm zusätzlich noch die Felle darüber hingen.

Der Blick Agromans war fest auf den fliegenden Eis-Greifen gerichtet, während er der Flugbahn des Ungetüms mit dem Bogen folgte.

'Nie hast du mich je enttäuscht, Panzerknacker.', bedachte er seinen geliebten Kriegsbogen in Gedanken. 'Und ich habe mich bemüht, deiner würdig zu sein. Enntäusche mich auch dieses Mal nicht, genauso wie ich mich deiner mit einem sauberen Ablass, einem starken Schuss und einer punktgenauen Ausrichtung als weiterhin würdig erweisen will.'

Sein Blick flog die Unterseite des drachenartigen Ungetüms, das er in den Fokus fasste, entlang. Die Zeit verging für ihn in Gedanken in Zeitlupe, doch seitdem er innerlich wieder zu sich gekommen war und den Bogen gespannt hatte, waren nur wenige Sekunden vergangen. Kein guter Schütze, der etwas auf sich hielt, hielt einen Holzbogen mehr als ein paar Sekunden im Vollauszug.


Schließlich fixierte er eine geeignete Stelle an der unteren Seite der Eiskruste. Nirgends hatte irgendetwas die Kruste an der Unterseite völlig durchschlagen, nur auf dem Rücken des Greifen, wo Aleksander hing, war das gelungen, doch am noch immer in Eis gekrusteten Greifenbauch fixierten seine Augen eine Stelle direkt über dem Herzen des Greifen, an der sowohl Merles Flamenwerfer Schmelzarbeit geleistet als auch Veldorns Panzerbatallion einen Treffer gelandet und die Kruste mit Rissen und kleinen Spalten überzogen hatte.
'Besser als nichts.', waren Agromans letzte Gedankengänge dazu, während er den Bogen angemessen vorhielt und in Sekundenschnelle Flugbahn und -geschwindigkeit des Greifen aus purer Intuition abschätzte.


Schließlich löste sich seine Zughand und gab den Schaft des Zerstörerkern-Pfeils frei. Der riesige, starke Kriegsbogen schmetterte den großen, schweren Pfeil mit brutaler Wucht davon, während er Agroman einen vertrauten Ruck durch den Oberkörper jagte.
Der Kriegslangbogengroßmeister grinste gerade noch zufrieden und selbstsicher - dann gab es aus dem Nichts heraus eine krachende arkane Explosion in allen grellen Farben der Magie, mit dem im arkanen Glanz kaum noch erkennbaren Norn in ihrem Epizentrum. Eine mächtige, blaue Druckwelle ergoss sich über die Umgebung, als sich die gesamte angesammelte magische Energie auf einen Schlag entlud, so überraschend, dass sie alle im Umfeld befindlichen Individuen, besonders die Aufladungsmagier, umreißen würde, wenn diese unvorbereitet waren.
Der riesige Nornbogenschütze Agroman Donnerbogen wurde samt seinem Bogen und den dicken, klappernden Pfeilbündeln wie eine erschlaffte Strohpuppe rückwärts durch die Luft aus dem Epizentrum der Entladung und gut zwangzig Meter weiter hinten in den Schnee geschleudert, wo er reglos liegen blieb, während die Druckwelle alle anderen im Umfeld überrollte.



******



Immer höher und höher raste der Pfeil in den Himmel, ungebremst, frei, mit voller Kraft des riesigen Kriegsbogens abgeschossen, den tosenden Wind durchteilend, die Höhe suchend.
Die arkane Ladung war mit dem Schuss aus dem Geschoss entwichen, doch jetzt glühte der Zerstörerkern an seiner Spitze, das grellorangene Magma drängte gegen die von Rissen geprägte Oberfläche des einstigen Herzens eines Zerstörers der Knochen, gelangte aber nicht nach außen. Was noch jedoch nach außen gelangte, waren grelle heiße Flammen, und als der Flugwind diese nach hinten drückte, wurde der Pfeil in einen Schweif aus Höllenfeuer gekleidet, sodass er aussah wie ein in die falsche Richtung fliegender Komet.

Das Zerstörerfeuer fraß sich in das Holz und die Befiederung des Schaftes, brannten alles weg, bis alles fort war und nur noch die Spitze des Pfeils dahinraste. Dann schmolz das Feuer auch den Stahlsockel der Spitze, ließ das asurjsche Magie-Messgerät halb zerschmolzen abbplatzen und in die Tiefe trudeln, während nur der Kern allein noch in der Luft war und unbeirrt weiter flog, einem kleinen Feuerball gleich, während die Flammen noch grell aufbrausten, doch schon langsam und kaum merkbar wieder zu erlöschen begannen.

Dann legte sich ein gigantischer Schatten über das Geschoss, als sich seine Flugbahn mit der des Eis-Greifen traf, mit erstaunlicher Genauigkeit auf die anvisierte Stelle zuflug - und rasant und markant knirschend genau in einer der Spalten im Eis verschwand, sich wuchtig tief ins Fleisch und schließlich bis ins Herz fraß...




Noch zwei mächtige Flügelschläge tat der Eis-Greif, bevor sich seine in Frost gekrusteten Augen weiteten und seinem gigantischen Schnabel ein weithin über die Ebenen schallender Todesschrei entfleuchte.
Dann senkte der etliche Tonnen schwere Leib der Kreatur sich abwärts und sackte in die Tiefe.
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[Zum Seelenverkäufer… Loregetreues Rollenspiel ohne erzählerische Grenzen]
[Agroman Donnerbogen, Norn Waldläufer]


Geändert von Agroman (27.07.2012 um 13:26 Uhr)
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Alt 08.05.2012, 19:33   #526
Aleksander
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Ein Ruck durchfuhr den eisigen Körper des Greifen. Aleksander merkte, dass etwas passiert war. Das Leben weichte aus der verdorbenen Kreatur. Irgend etwas war passiert. Eine Vorahnung flüsterte ihm zu, dass diese KReatur ihn nicht mehr tragen können wird. Die Flügelschläge wurden langsamer und langsamer, bis sie sich ruckartig und unter einem tosenden Schrei zusammenzogen.

Ein gewaltiger Windzug bließ über den Rücken. Aleksander griff krampfhaft sein Schwert und merkte wie der kalte Wind und sein eigenes Gewicht, die Finger langsam lösten. Einer nach dem Anderen löste sich vom Schwertknauf bis der durchgefrorene Körper des Waldläufers abfiel und dem Sog des Windes folgte.

Im wilden Taumel versuchte sich Aleksander zu orientieren. In einen grauen und tosenden Schleier gehüllt, wirbelte er mit seinen Armen im Wind. Reflexartig packte er etwas Dünnes aus dem Schleier und zog es an sich ran. Ein Ruck durchfuhr seinen Körper, als er mit dem Seil versuchte seinen Fall zu bremsen. Tatsächlich wurde sein Fall gebremst, doch der klarer werdende Himmel enthüllte, dass das Seil immernoch am herabstürzenden Greifen befestigt war.
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Alt 12.05.2012, 14:48   #527
Terrabytia
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Shakur spürte den Flug des Pfeils, eine so hohe magische Konzentration war kaum zu übersehen. Diese Idioten, wollen sie Aleksander denn töten?
Das Problem war, dass der Pfeil eine um einiges höhere Geschwindigkeit als der Sylvari hatte.
Und dann schlug das magische Geschoss schon ein. Shakur konnte es so gut sehen, wie kein anderer auf dem Schlachtfeld. Der Greif wurde langsamer und begann zu sinken. Aleksander fiel herab. Shakur musste seine Flugbahn korrigieren; bei der Stärke seines Abschusses war das garnicht so einfach.
Direkt über dem Greifen lenkte er seinen Flug nach unten. Nun glich es eher einem Fall.
Er sah Aleksander an einem Seil hängen und schrie: "Halt dich gut fest!"
In der nächsten Sekunde befand er sich schon neben dem Menschen und packte dessen Arm.
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Alt 12.05.2012, 15:37   #528
Aleksander
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Obwohl das Seil, welches am Greifen fest hing, ihm keinen Halt geben würde, ließ Aleksander es nicht los. Feine Eissplitter des tödlich getroffenen Greifen zogen durch sein Gesicht und hinterließen feine, rote Streifen in seiner Haut.

Sein Blut hämmerte in seinem Kopf und Alles zog in Zeitlupe an ihm vorbei. Zeitweise war ihm, als würde er eine Stimme vernehmen, als etwas an seinem Arm riss und seinen Fallrichtung änderte.

Aus den Augenwinkeln konnte er eine Gestalt mit weißer Haut und silbrig-glänzenden Haaren erkennen, welche Aleksander fest um den Bauch gepackt hatte. Dann baummelte der Kopf des Waldläufer kraftlos gen Erde, das Seil glitt aus seinen Händen und er versuchte sich mit seinen letzten Kraftreserven nicht zu übergeben. Er wusste, dass er heute nicht dahinscheiden würde und Dwayna in all ihrer Pracht, hatte ihn gerettet.
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Geändert von Aleksander (23.05.2012 um 07:46 Uhr)
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Alt 27.07.2012, 13:38   #529
Agroman
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Das gewaltige, frostige Massiv des erschlafften Greifenoberkörpers trudelte, die Luftmassen dumpf verdrängend, in die Tiefe, und als er schließlich auf dem Gletscher aufschlug, war der donnernde Aufschlag so gewaltig, dass die Erde bebte und sich Risse im Gletschereis bildeten.
Gewaltige Wolken aus aufgewirbelten Eispartikeln stoben über dem Gletscher in den Himmel, abseits der Gruppe, aber dicht genug, um die Sicht auf den gestürzten Körper eine Weile lang zu verhüllen.


Wutto von Driftmarck stand schwer atmend neben dem Charrpanzer und starrte die Eiswolke an. Auf einmal fühlte der Wächter sich überaus.... alt. Was er ja auch war, nur hatte er as nie derart intensiv gespürt.
Der schnauzbärtige, kahlköpfige Vigiloffizier wandte den Kopf in Richtung John. "Es ist getan."



******



Schmerzen. Elendige Schmerzen, Kopfschmerzen... das war alles was Agroman Donnerbogen spürte, als er träge die Augen öffnete. Ihm war, als hätte er jahrelang in Träumen geschwelgt, dabei lag er nur seit wenigen Augenblicken ausgestreckt hier im Schnee. Er kämpfte sich mit zusammengebissenen Zähnen in eine sitzende Position hoch. Der Bogen lag neben ihm, unbeschädigt - der Bärin sei Dank! - aber über sich selbst konnte Agroman das weniger behaupten. Seine schulterlangen, dunkelblonden Haare sowie auch der Bart und die Tierfelle, die einen Teil seiner Rüstung darstellen, rochen leicht angesengt und sein Schädel dröhnte. Er versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen... sein Wille war stark, aber er fing sich nicht sofort... was war gerade geschehen...
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